Sammeleinwendung gegen den Antrag zur Stilllegung und zum Abbau des AKW Brokdorf sowie zum Bau eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Stoffe

Gut eineinhalb Jahre vor der gesetzlichen Stilllegung des AKW Brokdorf hat in die Sommerferien hinein die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Rückbau des AKW Brokdorf begonnen. Die Antragsunterlagen sind online verfügbar unter „MELUND Rückbau Brokdorf“. Die Initiative Brokdorf-akut hat eine Sammeleinwendung fertig gestellt. Einwenden darf jeder. Aber nur wer als Einwender*in unterschreibt, kann später auf dem Erörterungstermin für höhere Sicherheitsanforderungen beim geplanten Rückbau des Atommeilers mitreden. Der hochradioaktive Atommüll wird mangels „Endlager“ noch für Jahrzehnte im Zwischenlager Brokdorf bleiben. Das Zwischenager Brokdorf ist baugleich mit dem in Brunsbüttel, das seine Betriebgenehmigung per Gerichtsurteil verloren hat. Die Sicherheit des Zwischenlager Brokdorf ist also ebenfalls nicht nachgewiesen. Demnächst kommen sogar noch weitere Castor-Behälter aus Sellafield hinzu. Wegen der mangelhaften Sicherheit hat der BUND-Hessen gegen die Einlagerung derartiger neuer Abfälle im Zwischenlager Biblis eine Klage auf den Weg gebracht. Die Mängel bestehen auch für das Castor-Zwischenlager in Brokdorf. Weil auch die Endlagerung der leicht- und mittelradioaktiven Abfälle nicht vorwärts kommt, soll in Brokdorf auch noch ein Zwischenlager für diesen Atommüll neu gebaut werden.
Bitte unterschreibt die Sammeleinwendung und schickt sie an Brokdorf-akut rechtzeitig zurück.

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Nächste Brokdorf-Akut Sitzung

Die turnusmäßig anstehende b-akut-Sitzung am Donnerstag, dem 2. April 2020, fällt dem Versammlungsverbot von mehr als 2 Personen zum Opfer.
Mutmaßlich ist die nächste Sitzung am Donnerstag, den 7. Mai.

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7. Protest- und Kulturmeile am 28. April 2019 um 12 Uhr am AKW Brokdorf

Einladung zur 7. Protest- und Kulturmeile anlässlich der 33. Wiederkehr des SuperGAUS in Tschernobyl. Weitere Informationen sind dem Demoaufruf zu entnehmen. Zur Mobilisierung können Demo-Flyer als DIN A4 und DIN A5 heruntergeladen und ausgedruckt werden.

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Sammeleinwendung gegen den Antrag von Vattenfall auf Einleitung von Kühl- und Abwasser in die Elbe beim Rückbau des AKW Brunsbüttel

Die von Vattenfall beantragten Nuklideinleitungen in die Elbe (außer für Tritium) sind tausendfach höher als die beim Leistungsbetrieb abgegebenen. Die Strahlenbelastung beim Rückbau könnte bei sorgfältiger Filterung (Mehrkosten) nahezu Null sein.

Sammeleinwendung gegen Abwassereinleitungen beim Rückbau

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Kernkraftwerk bleibt Risikofaktor

300 Demonstranten bei Protest- und Kulturmeile in Brokdorf zum 32. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Artikel der Norddeutschen Rundschau

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Protest- und Kulturmeile am Sonntag dem 22. April 2018, 12 Uhr, vor dem AKW Brokdorf

Aufruf zur Demonstration am AKW Brokdorf am Sonntag, den 22. April 2018, um 12 Uhr Mittags.

Kommt am Sonntag, dem 22. April, zur Protest- und Kulturmeile nach Brokdorf. AKW Brokdorf – Sofort stilllegen!

Hier geht es zum Demoaufruf.

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AKW Brokdorf seit Inbetriebnahme im Blindflug

Im AKW Brokdorf kann nicht gewährleistet werden, dass bei einem Kühlmittelverluststörfall nur 10 % der Brennstäbe zerbrechen. Ursächlich dafür ist, dass das Anwachsen der Oxidschicht an den Brennstäben nicht – wie es in den Sicherheitsanforderungen für Kernkraftwerke gefordert wird – auf 17 % der Hüllrohrdicke begrenzt werden kann. Dieses Problem besteht seit Betriebsbeginn im Tschernobyl-Jahr 1986. Die Folgen können Kühlmittelblockaden, Reaktivitätsstörfällen und Dampfexplosionen sein, die in katastrophalen Nuklidfreisetzungen münden. PreussenElektra will das AKW Brokdorf nach der Revision im April wieder mit voller Leistung fahren. Weiterlesen

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Aufruf zur Demonstration am Samstag, dem 29. Juli 2017, 12 bis 13 Uhr, vor dem Haupttor des AKW Brokdorf

Wir fordern:
– Keine weitere Nutzung von Hüllrohren des Typs M5
– Leistungsabsenkung um 20 %
– Keine Erhöhung der Wasserstoffkonzentration im Reaktorwasser
– Überprüfung der Rostschichtdicken schon nach 6 Monaten

Der vollständige Demoaufruf.

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Zeitungsartikel: KKW-Klage abgewiesen: Brokdorf-akut enttäuscht

Dies hat der Redakteur falsch zitiert: Minister Habeck hat die Ablehnung der Klage beantragt. Der Prozess läuft weiter mit der Antwort auf die fehlerhafte Argumentation des Ministers.

Lesen Sie hierzu den Artikel der Norddeutschen Rundschau vom 9. Mai 2017.

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Minister Habeck will AKW Brokdorf wieder ans Netz lassen

Presseerklärung der Initiative Brokdorf-akut vom 4. Mai 2017 zum Antrag des für die Atomaufsicht zuständigen Ministers Habeck, das Oberverwaltungsgericht Schleswig solle den Antrag zweier Kläger auf Widerruf der Betriebsgenehmigung für das AKW Brokdorf ablehnen.

Presseerklärung vom 4. Mai 2017

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