Fukushima? Da war doch was. Fünf Jahre nach der Katastrophe

Am Donnerstag, dem 22. September, hält Herr Kazuhiko Kobayashi um 19 Uhrfukushima-wassertanks
einen Vortrag über die derzeitige Situation in Fukushima im Restaurant „Himmel und Erde“, Kirchenstr., in Itzehoe:

1. Kurze Stellungnahme zu den Kernwaffen und Kernkraftwerken:
Die Nukleartechnik ist nicht beherrschbar und bedroht vor allem mit ihren
radioaktiven Verseuchungen die ganze Menschheit und die Umwelt weltweit
auf unbegrenzte Zeit zu zerstören. Daher ist sie die höchst kriminelle Technik
aller Zeiten.

2. Bericht über die  aktuelle Lage im fünften Jahr nach dem Fukushima-SUPERGAU:
Erkrankungen von den Kindern in Fukushima steigen weiter, das staatlich
unterstützte Ärztegremium dementiert weiterhin Zusammenhang mit radioaktiven Verstrahlungen nach dem Supergau. Sie vertreten das Interesse der atombesessenen Regierung, der Stromkonzerne und Atomindustrien und keine Menschenleben.

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Einwendung zum Rückbau des AKW Brunsbüttel

Sammeleinwendung zu dem Antrag zum Bau eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Stoffe (LasmA) und den Antrag zur Stilllegung und Abbau des AKW Brunsbüttel zum Herunterladen und Einwenden: Sammeleinwendung

Den Inhalt mit Erläuterungen können Sie hier nachlesen.

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Antrag auf Entzug der Betriebserlaubnis des AKW Brokdorf

Greenpeace fordert von der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein, dem Atomkraftwerk Brokdorf die Betriebserlaubnis zu entziehen. Dazu reichte die Umweltorganisation gemeinsam mit Anwohnern einen Antrag auf Widerruf der Betriebsgenehmigung ein. Lesen Sie hier mehr.

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Fotoausstellung Brokdorf-Tschernobyl: „Was wäre, wenn…“

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Die Fotoausstellung „Brokdorf-Tschernobyl: „Was wäre, wenn…“ ist gerade auf Tour durch Norddeutschland. Der Fotograf und Journalist Alexander Neureuter stellt darin in Kooperation mit ausgestrahlt Bilder aus Brokdorf und Norddeutschland berührenden Fotos aus Tschernobyl gegenüber. Damit wird eindrücklich gezeigt: Was wäre, wenn es im AKW Brokdorf zu einem Super-GAU kommt? Wie sähe dann das Leben der Menschen aus Schleswig-Holstein, dem nördlichen Niedersachsen und Hamburg aus?
Diese Fragen sind schwer zu beantworten – am liebsten möchte man sich das gar nicht vorstellen. Denn nichts wäre mehr wie zuvor. In Tschernobyl finden sich Antworten auf diese Fragen, dort wurde das Schreckensszenario traurige Realität. Die fotografischen Gegenüberstellungen führen diese Antworten auf eindrucksvolle Art und Weise vor Augen.

Die BUND Kreisgruppe und die Initiative Brokdorf-akut zeigen diese Ausstellung
Vom 10. September bis 26. Oktober 2013 in der Stadtbibliothek Itzehoe Hinterm Klosterhof 31
25524 Itzehoe
(Öffnungszeiten Montags, Dienstags und Freitags 10 bis 18 Uhr, Donnerstags 10 bis 19 Uhr, Samstags 10 bis 13 Uhr)

Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, den 12. 9. um 17.30h statt.
Den Einführungsvortrag hält Jochen Stay von ausgestrahlt.

ausstellung2Begleitend zur Ausstellung konnten wir den Journalisten Alexander Neureuter, der die Ausstellung konzipiert hat, für seinen neuesten Vortrag über FUKUSHIMA, dem er in diesem Jahr einen Besuch abgestattet hat, gewinnen: 

Dienstag, 1. Oktober 19.00 h, Sophie.Scholl-Gymnasium, Am Lehmwohld 41, Itzehoe

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Das AKW Brokdorf muss vom Netz bleiben!

Informations- InfoVeranstaltung20130906 und Diskussionsveranstaltung
6. 9. 2013   19:00 Uhr
„Colosseum“ Wilster,
Zingelstraße 13

Im Rahmen der Revision mit Brennelementewechsel ist das AKW Brokdorf am 10. August 2013 vom Netz genommen worden. Mängel, die in der Vergangenheit festgestellt wurden, müssen ausgeräumt werden. Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Mängel bis zum Ablauf der auf ca. vier Wochen angelegten Revision behoben sein werden. Daher darf das AKW Brokdorf nicht wieder in Betrieb gehen.
Der GRÜNE Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen lädt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Das AKW Brokdorf muss vom Netz bleiben“ ein, bei der es um die technischen Gründe und die juristischen Möglichkeiten dieser Forderung geht.
TeilnehmerInnen der Veranstaltung sind
Eka von Kalben, Vorsitzende der Grünen Landtagsfraktion und Direktkandidatin zur Bundestagswahl im Wahlkreis 3,
Dr. Ulrich Wollenteit, Fachrechtsanwalt aus Hamburg,
Dr. Karsten Hinrichsen, Antiatominitiative Brokdorf akut,
Heinrich Voß, Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion Steinburg.

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AKW Brokdorf Revision 2013 ab 10. August

12. August 2013,  Pressemitteilung der Initiative Brokdorf-akut:

AKW Brokdorf liefert für ca. 4 Wochen keinen Strom,
Reaktordeckel wird geöffnet, zumindest ein Brennelement defekt

Am 9. August hat der Betreiber e.on das AKW Brokdorf zur 25. Jahresrevision abgefahren. Die Revision wird ca. 4 Wochen dauern, weil zusätzlich zu den üblichen Arbeiten der bisherige Generator durch den gebrauchten Generator aus dem AKW Unterweser ersetzt werden soll. Lesen Sie hier mehr.

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Karawane gegen das AKW Brokdorf

Karawane gegen das AKW Brokdorf vom 20.07. bis 27.07.2013

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Anlass für die Karawane ist die bevorstehende Revision im AKW Brokdorf am 10. August 2013, bei der u. a. die Brennelemente gewechselt werden. Bei diesem Brennelementwechsel werden radioaktive Edelgase freigesetzt. Um auf die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren und die erhöhte Krebsrate im Umkreis von AKWs aufmerksam zu machen, demonstrieren Atomkraftgegner/innen vom 20. – 27. Juli auf einem acht Tage andauerenden Protest-Marsch. Sie „fliehen“ mit einem Krankenbett von Brokdorf nach Hamburg. Unterwegs gibt es Kundgebungen und Veranstaltungen. Start ist am Samstag, 20. Juli, um 11 Uhr in Brokdorf am Nahkauf. Die Aktion endet am Samstag, 27. Juli, um 15 Uhr am Hamburger Rathaus-Markt. Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein der Bevölkerung für das erhöhte Krebsrisiko von Menschen, die in der Nähe von AKWs leben, zu schärfen.

1.Tag: Sa, 20.7., AKW Brokdorf Wewelsfleth 7 km
2. Tag: So, 21.7., Wewelthfleth Glückstadt- 8,7 km
3. Tag: Mo, 22.7., Glückstadt Elmshorn
4. Tag:  Di, 23.7., Elmshorn Utersen
5. Tag: Mi. 24.7., Utersen →Pinneberg 8,8 km
6. Tag: Do, 25.7., Pinneberg → Schnefeld 8,8 km
7. Tag: Fr, 26.7., Schenefeld → Hamburg-Altona-9,7 km
8. Tag: Sa 27.7., Hamburg – Altona→ Hamburger Rathaus 4,5 km

Informationen über den genauen Verlauf der Karawane unter www.ausgestrahlt.de

Hintergrund: Erhöhte Erwachsenen-Krebsrate in Wewelsfleth beim AKW Brokdorf
In der 5 km östlich des AKW Brokdorf gelegenen Gemeinde Wewelsfleth ist eine erhöhte Krebsrate aufgetreten: In der Zeit von 1998 bis 2008 sind in der Bevölkerung 142 Menschen an Krebs erkrankt. Aufgrund des Landesdurchschnitts wären nur 96 Neuerkrankungen zu erwarten gewesen. Eine Anzahl von 77 bis 115 Erkrankten würde als statistisch unauffällig gelten. Die 142 Krebserkrankungen aber bedeuten eine statistisch signifikante Erhöhung um fast 49 Prozent! Statistisch signifikant erhöht ist speziell die Zahl der registrierten Erkrankungsfälle für Harnblasen-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs sowie für den schwarzen Hautkrebs.

Erhöhte Kinderkrebsrate um alle deutschen Atomkraftwerke!

In dem Beitrag der ARD-Sendung Plusminus vom 21. Juni 2011 „Atomkraftwerke: Gefahr bei Revision“ wird erstmals ein Zusammenhang zwischen Brennelementwechsel und erhöhtem Krebsrisiko für Kinder in der Umgebung von Atomkraftwerken verdeutlicht.

Beim Öffnen des Reaktordeckels für den Brennelementwechsel ist der Ausstoß der radioaktiven Edelgase innerhalb eines Tages 160 Mal so hoch wie an normalen Tagen – was einem Drittel des gesamten Jahresausstoßes entspricht. Die Freisetzung von Jod-131 entspricht sogar der Hälfte des gesamten Jahresausstoßes.

Selbst im Abstand von 50 km ist das Krebsrisiko bei Kindern noch erhöht. Informationen hierzu finden sich in der Broschüre „Atomkraftwerke machen Kinder krank“, die im .ausgestrahlt-Webshop bestellt werden kann.

Hamburg-Bahrenfeld ist übrigens keine 50 km vom AKW Brokdorf entfernt!

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…. und
die Karawane

     ist
unterwegs ….

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Tschernobyl-Jahrestag

Am diesjährigen Tschernobyl-Jahrestag haben wir unter dem Motto

AKW Brokdorf abschalten – jetzt!

Mit einer
Protest- und Kulturmeile
am AKW ab fünf vor zwölf am Sonntag,
21. April,
unserer Forderung nach sofortiger Stilllegung des besonders störanfälligen, besonders gefährlichen und völlig über- flüssigen AKW Brokdorf Nachdruck verliehen.

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Es gab ein buntes Bühnenprogramm mit Musik und Redebeiträgen sowie Straßenmusik und Kleinkunst entlang der „Meile“ mit Infoständen und Aktionsangeboten. Bei tollem Frühlingswetter kamen rund 1.500 Besucher und protestierten für die Abschaltung des AKW Brokdorf und den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraftnutzung.

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1. Jahrestag Fukushima

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Am 11. März 2012, dem Jahrestag der Katastrophe(n) von Fukushima,
wurde das Atomkraftwerk Brokdorf von 3000 Menschen umzingelt.
Ihre Forderung: AKW Brokdorf stilllegen – so schnell wie möglich!

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Zu den Demonstrationen in Brokdorf, Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover und in der Region um die Atommülllager Asse und Schacht Konrad hatten aufgerufen:
regionale Bürgerinitiativen und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Attac, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Bürgerinitiative Umweltschutz, ROBIN WOOD, die NaturFreunde Deutschlands, das Netzwerk Friedenskooperative sowie die Verbände IPPNW, contrAtom und urgewald .

Das Atomkraftwerk Brokdorf umzingelten mit einer Menschenkette rund 3000 Demonstranten, am AKW Gundremmingen versammelten sich 5500 und am AKW Neckarwestheim 5000 Menschen.

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In Hannover demonstrierten 7000 gegen die Atomenergienutzung, bei der Urananreicherungsanlage Gronau mehr als 4000. Bei einer 75 Kilometer langen Lichterkette in der Region um die Atommülllager Asse und Schacht Konrad beteiligten sich etwa 24000 Teilnehmer.

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